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Deutschlands Einzelhändler haben sich auch am vierten Adventswochenende über klingelnde Kassen freuen können. Das Weihnachtsgeschäft liege bislang über Vorjahresniveau, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes HDE, Stefan Genth, am Sonntag in Berlin. „Zum Adventswochenende hin nahm das Weihnachtsgeschäft wieder an Fahrt auf“, sagte Genth. Um den Ansturm in Fußgängerzonen und Einkaufscenter bewältigen zu können, habe die Branche seit Ende November rund 100.000 zusätzliche Aushilfen für das Weihnachtsgeschäft eingestellt.Wegen der eisigen Temperaturen habe es am vierten Adventswochenende viele Geschenkesuchende in Einkaufscenter oder große Warenhäuser gezogen, sagte der HDE-Chef weiter. Aber auch das Internet sei ein beliebter Ort zum Shoppen gewesen. Der HDE erwartet früheren Angaben zufolge im Weihnachtsgeschäft ein Umsatzplus von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Vorbei sei der Ansturm auf die Geschäfte mit dem letzten Adventswochenende aber noch lange nicht: „In den kommenden Tagen bis Heiligabend erwarten die Händler lebhafte Geschäfte“, erklärte Genth. Mit den letzten Tagen vor dem Fest zählen auch die Einzelhandelsverbände in Hessen und Bayern. Der „längere Endspurt“ freue die Händler, ebenso aber die Kunden, weil es sich entspannter einkaufen lasse, sagte der Präsident des hessischen Einzelhandelsverbands, Frank Albrecht. Der Geschäftsführer des Landesverbands des bayerischen Einzelhandels (LBE), Bernd Ohlmann, sprach von „großen Erwartungen“ der Händler.Insgesamt sei das letzte Wochenende vor Weihnachten jedoch bestens verlaufen. Innenstädte und Shoppingcenter seien voll gewesen, das Wetter habe gepasst. „Es ist der erwartet starke vierte Adventssamstag“, sagte Ohlmann. Ob es insgesamt der umsatzstärkste Tag der diesjährigen Vorweihnachtszeit war, könne er nicht sagen. Eine Umfrage unter den Händlern habe kein einheitliches Bild ergeben. Seiner Einschätzung nach war der erste Adventssamstag noch stärker.

Für die hessischen Händler verlief das Wochenende laut Albrecht indes so gut wie zuletzt vor fünf Jahren. „Die Jahre der Stagnation sind überwunden, das gesteckte Ziel von drei Prozent mehr Umsatz schaffen wir allemal“, sagte der Verbandspräsident. Die Schneefälle der vergangenen Tag hätten die Menschen bei ihren Einkaufstouren unterdessen keineswegs gebremst, Fußgängerzonen und Läden seien im ganzen Land voll gewesen.Deutschlandweit wurden in den Städten weiterhin vor allem warme Jacken und Mäntel, gefütterte Winterstiefel, Strickpullover, Handschuhe, Mützen und Schals verkauft. HDE-Chef Genth zufolge bleibt die Unterhaltungselektronik jedoch der Renner des Weihnachtsgeschäfts. Gefragt waren demnach unter anderem Flachbildschirme mit neuer LED-Technologie, Blue-Ray-Player und Smartphones. Über die Ladentische seien aber auch klassische Geschenke wie Parfüms und Dessous, Bücher und CDs gegangen. In Hessen waren Albrecht zufolge allen voran Schlitten und Spielzeug gefragt. Bei Lego- und Playmobil-Spielzeug habe es sogar Engpässe gegeben (siehe Weihnachtsgeschäft: Traumschloss und Zauberstift sind ausverkauft). Die Händler orderten aber nach wie vor fieberhaft Nachschub, sagte der Verbandspräsident.